Hey ho! Falls ihr mich noch nicht kennt, ich bin Linus Lionel Negrón van Grieken, ein 18-Jähriger aus Köln, Tschörmany, ich mache seit September 2021 ein freiwilliges soziales Jahr im mittelamerikanischem Costa Rica. Dort versuche ich für ein Jahr von Deutschland abzuhauen und gleichzeitig viele neue Erfahrungen zu sammeln. Und was man halt so macht in einem anderen Land, mit anderer Kultur, Sprache, Bräuchen, Leuten. Andere Flecken der Erde so intensiv wie möglich zu erleben, gelingt einem sehr gut, indem man dort ein Jahr lebt. Ich bin schon so oft über die Komfortzone hinaus, vielleicht fängt es an wieder komfortabel zu werden. Gleichzeitig sind diese Schritte so unglaubliche bereichernde Erfahrungen.
Während meines Aufenthaltes arbeite ich in dem „Centro Cívico por la Paz“, einem Bürger-/Jugendzentrum in Santa Cruz, im Nordwesten Costa Ricas. Als eins von sieben staatlichen Centro Cívicos im Land, werden in der Einrichtung Kurse und freizeitliche Aktivitäten unter anderem im Bereich der Kunst, des Tanzes, des Theaters und Sports angeboten. Die Einrichtung gilt als Raum frei von jeder Art von Diskriminierung und basiert auf den Werten Diversität, Inklusion, Multikulturalität, Gleichheit, Transformation und Co-Kreation. Schon anfangs wurde mir und einem weiteren Freiwilligen aus meiner Organisation klar, dass das Projekt auf Eigenständigkeit und -initiative beruht. Wir haben uns also, mit Umsetzungshilfe von unserer Chefin, für die Entstehung eines Deutsch- und Englischkurses eingesetzt. Wir sind echt ziemlich zufrieden mit den Leuten und unserem Job.
„Vielleicht lässt sich ja aber ein bisschen an unseren Aufgaben im Projekt basteln?“
Linus, der Bastler


